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In between

Nicht mehr jugendlich.Und erwachsen fühlt sich auch anders an.

Psychotherapie für junge Erwachsene · 18–25 Jahre · Freiburg

01
Zwischen den Zeiten

Zwei Dinge können gleichzeitig stimmen

Du kannst fast alles entscheiden.

Und genau das macht es nicht leichter.

Du bist ausgezogen.

Und merkst, wie viel von zu Hause du mitgenommen hast.

Dein Studium ist eigentlich interessant.

Und trotzdem fragst du dich, ob du hier richtig bist.

Du hast Menschen um dich.

Und fühlst dich manchmal erstaunlich allein.

Du willst dein eigenes Leben.

Und möchtest niemanden enttäuschen.

Von außen läuft es.

Und innen ist es seit Monaten leise anstrengend.

Keins davon ist ein Widerspruch, den du auflösen musst. Aber es hilft zu verstehen, woher er kommt.

Es darf noch offen sein,wo du ankommst.

Erwachsenwerden heißt nicht, plötzlich alle Antworten zu haben. Es heißt eher, allmählich herauszufinden, welche davon deine sind.

03
Worum es geht

Worüber junge Erwachsene mit mir sprechen

Meistens fängt es mit einer konkreten Frage an. Im Gespräch wird sichtbar, was noch damit zusammenhängt.

01

Wer bin ich eigentlich

In jeder Beziehung bin ich jemand anders. Wer davon bin ich?

Mit Freunden, in der Familie, in einer Beziehung, im Seminar – überall zeigt sich eine andere Seite. Das ist normal. Die Frage ist, was diese Seiten im Kern verbindet. Dazu gehören auch der eigene Körper, Sexualität, Werte und die Frage, wo man dazugehört.

02

Mein Leben und meine Familie

Was nehme ich mit, was mache ich anders?

Ablösung heißt nicht Abstand. Es heißt herauszufinden, welche Erwartungen deiner Eltern noch in dir arbeiten, wo du Nähe brauchst und wo Luft – und wie aus dem Verhältnis zu ihnen langsam ein erwachsenes wird.

03

Studium, Ausbildung, Beruf

Was, wenn ich mich falsch entscheide?

Zu viele Möglichkeiten, keine klare Richtung. Zweifel am Studium, Gedanken an Abbruch, der Vergleich mit allen anderen. Oft steckt hinter der Frage nach dem richtigen Fach eine andere: Was traue ich mir zu, und wessen Maßstab benutze ich gerade?

04

Beziehungen

Warum wird Nähe plötzlich kompliziert?

Freundschaften verändern sich, manche halten die Distanz nicht aus. Erste lange Partnerschaften entstehen, andere enden. Nähe, Bindung, Sexualität und Einsamkeit bekommen eine andere Bedeutung als mit siebzehn.

05

Wenn es mehr ist als eine Lebensfrage

Ab wann ist das nicht mehr nur eine Phase?

Ängste, Panik, depressive Phasen, Rückzug, innere Leere, starke Selbstzweifel, Schwierigkeiten mit dem Essen oder mit selbstschädigendem Verhalten. Manchmal gehört Unsicherheit zu dieser Lebensphase. Manchmal wird ein Leiden daraus. Beides ist hier ernst genug.

Wenn vor allem eine berufliche oder biografische Entscheidung ansteht, kann auch ein anderer Rahmen passen.

Biographie & Beruf
04
Die eigene Stimme

An Antworten fehlt es dir nicht.

Deine Eltern

Mach erst mal was Solides.

Deine Freunde

Zieh das durch, das wird schon.

Dein Feed

Schau, wie weit die anderen schon sind.

Die Beratung

Deine Stärken liegen eher im analytischen Bereich.

Dein*e Partner*in

Du machst dir zu viele Gedanken.

Die KI

Hier sind fünf Optionen, geordnet nach Wahrscheinlichkeit.

Welche Antwort ist eigentlich meine?

Alle meinen es gut. Vieles davon stimmt sogar. Und trotzdem bleibt das Gefühl, dass keine dieser Antworten so ganz passt.

Das liegt nicht daran, dass du nicht selbst denken könntest. Es liegt daran, dass zwischen so vielen Stimmen schwer zu hören ist, welche die eigene wäre – zumal sie am Anfang meist leiser ist als alle anderen.

Genau daran arbeiten wir. Nicht an noch einem Rat. Sondern daran, dass du erkennen kannst, was du selbst willst.

05
Arbeitsweise

Was in einer Psychotherapie passiert

Ich sage dir nicht, was du tun sollst. Wir versuchen gemeinsam, genauer zu verstehen, was gerade los ist – und was daran mit dir zu tun hat.

Woran wir arbeiten
Warum dich bestimmte Situationen so stark treffen.Warum sich manche Muster wiederholen, obwohl du sie längst kennst.Welche Erfahrungen aus deiner Familie heute noch mitwirken.Was du selbst willst – und was du bisher vor allem erfüllen wolltest.Welche Gefühle schwer auszuhalten oder überhaupt zu bemerken sind.Was sich ändern müsste, damit sich dein Leben wieder mehr nach deinem eigenen anfühlt.

Manchmal besteht der erste Schritt darin,die eigene Frage überhaupt zu finden.

Wenn die Fragen klarer werden,werden die nächsten Schritte auch sichtbarer.

Wie das abläuft

Wir sitzen uns gegenüber und reden. Ich höre zu, frage nach, stelle Zusammenhänge her und spreche auch an, was vielleicht nicht sofort angenehm, aber wichtig ist. Widersprüche müssen nicht sofort aufgelöst werden.

Meine Arbeit ist tiefenpsychologisch fundiert und psychoanalytisch, ergänzt um systemische Perspektiven. Wenn es passt, arbeiten wir mit kleinen Körperübungen (Embodiment) und Aufstellungen im Raum (innere Anteile).

06
Bevor du schreibst

Muss es mir dafür richtig schlecht gehen?

Nein. Und hier sind die anderen Fragen, die mir an dieser Stelle am häufigsten gestellt werden.

Ist mein Problem überhaupt groß genug?

Das fragen sich fast alle. Entscheidend ist nicht, wie es von außen aussieht, sondern wie sehr es dich beschäftigt oder einschränkt.

Brauche ich eine Diagnose?

Nein. Du musst nicht wissen, was du hast, um ein erstes Gespräch zu führen.

Ich weiß gar nicht, was mein Problem ist.

Ein völlig legitimer Ausgangspunkt. Manchmal besteht der erste Teil der Arbeit genau darin, das herauszufinden.

Meine Eltern finden, ich brauche Therapie. Ich nicht.

Dann ist zunächst wichtig, was du selbst willst. Psychotherapie funktioniert nicht sinnvoll als Auftrag von außen. Entscheidend ist, ob es etwas gibt, das du selbst verstehen oder verändern willst.

Muss ich meinen Eltern davon erzählen?

Ab 18 entscheidest du das selbst. Alles, was hier besprochen wird, unterliegt der Schweigepflicht – auch gegenüber deiner Familie. Wie die Behandlung abgerechnet wird, kann allerdings eine Rolle spielen; das klären wir im ersten Gespräch.

07
Die Person
Tobias Becker, Psychologischer Psychotherapeut in Freiburg
Mit wem du sprichst

Tobias Becker

Psychologischer Psychotherapeut, Praxis in Freiburg

Ich begleite junge Erwachsene seit vielen Jahren. Nicht, weil ich Antworten darauf hätte, wie man mit Anfang zwanzig sein Leben richtig macht. Sondern weil ich weiß, wie ernst die Fragen sein können, die in diesen Jahren auftauchen.

Selten verändert sich in so kurzer Zeit so viel, ist so viel offen, wird so viel gleichzeitig entschieden – bei der Erwartung, dass man schon weiß, wohin man will. Genau hier liegt neben der Unsicherheit auch die Möglichkeit, das eigene Leben zunehmend selbst zu gestalten.

Erfahrung
Ambulante und stationäre Psychotherapie mit jungen ErwachsenenStationäre Jugend- und SuchthilfePädagogische Begleitung während des BFD und FSJEinzelcoaching mit jungen Erwachsenen
08
Kontakt

Du musst noch nicht wissen, was los ist

Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, sich festgefahren hat oder du einfach genauer verstehen willst, was gerade mit dir passiert – schreib mir. Ein paar Sätze reichen.

Was danach passiert
01

Ich melde mich in den nächsten Tagen zurück.

02

Wir vereinbaren ein erstes Gespräch in der Praxis in der Günterstalstraße.

03

Darin schauen wir, worum es geht und ob du mit mir arbeiten willst. Danach entscheidest du.

Was eine Behandlung kostet und wie es mit Krankenkasse, privater Versicherung oder Selbstzahlung aussieht, steht gesammelt unter diesem Link:

Honorar & Infos
PraxisGünterstalstraße 49, 79102 Freiburg
Wenn es akut ist

Meine Praxis ist keine Notfallversorgung. Wenn du nicht auf einen Termin warten kannst: ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, Telefonseelsorge rund um die Uhr 0800 111 0 111. Im Notfall die 112.

Schreib mir

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